F.S.O.R.
Freies StudentenOrchester Rostock e.V.
nächste Probe:

20.11.2017 19:30
Probe im Haus der Musik (Aula) (19:30 Uhr - 22:00 Uhr) Bridge 1 und 3 - Pause - Brahms 1

Kuba Wnuk

Kuba

Kuba Wnuk wurde 1992 in Stettin (Polen) geboren. Als Kind begann er seine musikalische Ausbildung an der Stettiner Musikschule mit dem Hauptfach Geige. Das Bachelor- und Master-Studium in den Bereichen Kirchenmusik und Chorleitung hat er an der Hochschule für Kunst und Musik in Stettin mit Auszeichnung abgeschlossen. Er studierte Orgel bei Prof. Bogdan Narloch und Chorleitung bei Prof. Ryszard Handke. Die ersten Dirigiererfahrungen mit Orchester sammelte er im Jahr 2010: In Stettin führte er mit dem Jugendorchester des 'Schlosses der Pommerschen Herzöge', in dem er als Geiger tätig war, seine eigenen Bearbeitungen und Kompositionen auf. Im Jahr 2014 wurde er mit dem künstlerischen Preis des Wojewodschaftspräsidenten Westpommerns für das beste Abschlusskonzert ausgezeichnet.
Seit Oktober 2013 studiert Kuba Orchesterdirigieren bei Prof. Christfried Göckeritz an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. In diesem Bereich erhielt er auch Unterricht bei Prof. Czesław Grabowski (Grünberg in Schlesien).
Im April 2016 dirigierte Kuba Wnuk im Stettiner Dom das Jubiläumskonzert anlässlich des 1050. Jahrestages der Gründung des Polnischen Staates. Auf dem Programm stand damals die 2. Sinfonie B-dur op. 52 "Lobgesang" von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Im Herbst 2016 korrepetierte er bei der Opernproduktion "Die Zauberflöte" von W. A. Mozart an der HMT Rostock. Als Korrepetitor ist er auch tätig in der Opernschule der Gesangsabteilung der HMT Rostock.

Im Jahr 2017 war er musikalischer Assistent bei den Opernproduktionen "Un ballo in maschera" von G. Verdi bei Golo Berg am Theater Vorpommern, sowie bei "I Pagliacci" von R. Leoncavallo bei Vladimir Kiradijev an der Oper im Schloss Stettin.

Mit großer Freude führt er auch zeitgenössische Werke auf. So im Jahr 2014, als er beim allerletzten Konzert im alten Konzertsaal der Stettiner Philharmonie anlässlich des fünften Todestages von Marek Jasiński dessen Werke dirigierte. Beim 'Festival Neue Musik - Karlheinz Stockhausen' 2016 leitete er, u.a. mit dem Minguet Quartet, die Uraufführung des Werkes "Vier Sätze über die Unfreiheit" von Jung-A Lim.

Kuba Wnuk arbeitet ständig als katholischer Kirchenmusiker.


 

Ehemalige DirigentInnen

Robin Portune

Robin Portune

Robin Portune, 1992 geboren, erhielt seinen ersten musikalischen Unterricht an der Tübinger Musikschule. Als Pianist war er mehrfach Preisträger bei „Jugend Musiziert“ auf Landes- und Bundesebene. Außerdem sammelte er als Oboist Orchestererfahrung in verschiedenen Jugendorchestern.

Sein Debut als Dirigent hatte er im Alter von 15 Jahren mit dem Unterstufenchor des Uhland-Gymnasiums Tübingen und dem Hechinger Kammerorchester. Parallel dazu erhielt er seinen ersten Dirigierunterricht bei Alexander Adiarte in Stuttgart und Kiril Stankow in Tübingen.

Seit April 2013 studiert er Orchesterdirigieren bei Prof. Christfried Göckeritz an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Als musikalischer Assistent wirkte er mit in „Le Nozze di Figaro“, „Dido and Aeneas“, „Gianni Schicchi“, „Die Dreigroschenoper“ sowie bei der Uraufführung von „Das Schloss“ (Rockoper nach Franz Kafka) und initiierte Igor Stravinskys „Histoire du Soldat“.

Im Sommer 2015 führte er als Projektleiter und musikalischer Leiter Gioachino Rossini’s „La Cambiale di Matrimonio“ auf. Beim „International Festival of the Aegean 2014” (Syros/Griechenland) wurde er als „young pianist/conductor” engagiert.

Des Weiteren korrepetierte er bei diversen Opern- und Musicalproduktionen, so unter anderem am Volkstheater Rostock und an der Stadthalle Balingen.

Im Rahmen seines Studiums verbindet ihn eine rege Zusammenarbeit mit dem Philharmonischen Orchester Vorpommern, wo er in dieser Saison als musikalischer Assistent der Opernproduktion „Carmen“ bei GMD Golo Berg tätig sein wird.

Seit Oktober 2015 ist Robin Portune künstlerischer Leiter des Freien StudentenOrchesters Rostock e. V.

Erina Yashima

Erina Yashima

Am Institut zur Früh-Förderung musikalisch Hochbegabter der Musikhochschule Hannover, wo sie parallel zur Schule Klavier bei Prof. Bernd Goetzke studiert, bekommt Erina Yashima mit 14 Jahren den ersten Dirigierunterricht. Nach Stationen in Freiburg und Wien studiert sie nun an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Prof. Hans-Dieter Baum und Prof. Christian Ehwald. Zu ihren weiteren Lehrern zählen Prof. Scott Sandmeier, Massimiliano Matesic, Prof. Mark Stringer und Yuji Yuasa.

Bei verschiedenen Konzertreihen des NDR Hannover leitet sie schon vor ihrem Dirigierstudium mehrere Neue-Musik-Ensembles, bestehend aus Mitgliedern der NDR Radiophilharmonie Hannover. Im Rahmen ihres Studium dirigiert sie unter anderem das Konzerthausorchester Berlin, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt (Oder), die Neubrandenburger Philharmonie, die Württembergische Philharmonie Reutlingen, das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, das Kurpfälzische Kammerorchester Mannheim und die Nordtschechische Philharmonie Teplice.

Außerdem war sie im Frühjahr 2013 die musikalische Leiterin der Opernproduktion der Musikakademie Rheinsberg. Im September 2013 erhielt sie nach aktiver Teilnahme am Dirigierkurs von Gianluigi Gelmetti an der Accademia Musicale La Chigiana eine Einladung zum Orchestra Sinfonica di Sanremo. Sie arbeitete zudem mehrmals als musikalische Assistentin mit dem Landes-Jugend-Symphonie-Orchester Saar und dirigierte im Herbst 2013 mehrere Konzerte auf der Rumänien-Tournee.

Im August 2011 gewann sie beim 1st Bucharest International Conducting Competition den Sonderpreis. Von April 2013 bis Juli 2015 hatte sie die Leitung des Freien Studentenorchesters Rostock inne.


 

Henning Ehlert

Henning Ehlert

Von Februar 2011 bis Februar 2013 war Henning Ehlert musikalischer Leiter des FSOR.

Nach erstem Instrumentalunterricht studierte Henning Ehlert ab 2001 Orchesterdirigieren bei Prof. Christfried Göckeritz und Klavier bei Prof. Karl-Heinz Will an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Im April 2004 wechselte er in die Klasse von Prof. Christian Ehwald an die Hochschule für Musik "Hanns Eisler" nach Berlin. 2005 wurde Henning Ehlert in das Förderprogramm des Deutschen Musikrats (Dirigentenforum) aufgenommen. Hier absolvierte er Meisterkurse u.a. bei Prof. Gunther Kahlert, Prof. Peter Gülke, Prof. Kenneth Kiesler, Jac van Steen, Roland Seiffarth und Reinhard Goebel. 2007 nahm er als aktiver Teilnehmer an der Dirigentenwerkstatt "Interaktion" der HfM Berlin teil.

Henning Ehlert übernahm mehrfach die musikalische Leitung von Opernaufführungen im Rahmen von Hochschulproduktionen wie Händels "Xerxes" mit dem Hochschulorchester der HfM Berlin, Haydns "Der Apotheker" mit dem Ensemble für Kammeroper Rostock und Nicolais "Die Lustigen Weiber von Windsor" mit dem Neuen Sinfonieorchester Berlin. Darüber hinaus arbeitete er im Rahmen von Konzerten mit den Berliner Symphonikern, den Brandenburger Symphonikern, dem Orchester der Musikalischen Komödie Leipzig und dem Philharmonischen Orchester Vorpommern zusammen.

Seit der Spielzeit 2007/08 ist Henning Ehlert als Studienleiter und Korrepetitor am Theater Vorpommern fest engagiert. Er leitete die Neueinstudierungen von "Weisse Rose", "Nussknacker" und des vielbeachteten Jugendtanzprojekts "Moondog". Daneben dirigierte er u.a. Aufführungen von "Hänsel und Gretel", "Rosenkavalier", "Orfeo ed Euridice", "L'elisir d'amore" und spielte als Pianist Lieder- und Kammermusikabende.


 

Jeongmin Yang

Jeongmin Yang

Die 1981 in Seoul (Südkorea) geborene Jeongmin Yang erhielt ihren ersten Klavierunterricht bereits im Alter von vier Jahren. Später folgten Gesangs-, Kompositions- und Dirigatsunterricht. In den Jahren 2001-2006 absolvierte sie ihr erstes Studium in Operngesang (Sopran) an der Sookmyung Women's University in Südkorea. Hier erhielt Jeongmin Yang unter anderem Unterricht im Dirigat bei Kyunghee Kim, der ersten Dirigentin in Südkorea. Im Rahmen ihres Studiums war es ihr möglich die "Zauberflöte" von Mozart und das Jubiläumskonzert zum 100jährigen Bestehen der Universität Sookmyung zu leiten. Anschließend war sie von 2006-2008 "assistent conductor" des Universitätschores und -orchesters der Sookmyung Women’s University. Mit beiden Ensembles dirigierte sie eine Reihe von Auftritten u.a. von Brahms, Beethoven, Rachmaninov und Dvorak.

Im Frühjahr 2009 nahm Jeongmin Yang erneut ein Dirigatstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock in der Klasse von Prof. Christfried Göckeritz auf. Seit Oktober 2010 ist sie die künstlerische Leitung des Freien StudentenOrchesters Rostock.


 

Itay Dvori

Itay Dvori

Itay Dvori wurde in Petach-Tikwa in Israel geboren. Er erhielt im Alter von zwölf Jahren den ersten Klavier- und Kompositionsunterricht. Nachdem er das Kunstgymnasium "Thelma Yellin" in Tel-Aviv erfolgreich absolviert hatte, trat er drei Jahre lang in den Armeedienst als Pianist und Arrangeur ein. Es folgte ein Jurastudium an der Universität Tel-Aviv, welches er im Winter 2002 abschloss.

Parallel dazu nahm er das Musikstudium an der Hochschule für Musik Tel-Aviv mit den Hauptfächern Orchesterdirigieren bei Prof. Noam Sheriff und Itay Talgam und Komposition bei Prof. Yizhak Sadai auf. Sein zweites Studium schloss er mit summa cum laude im Sommer 2002 ab. Zwischen 1999-2003 war er Stipendiat der Amerika-Israel-Kulturstiftung in den Bereichen Komposition und Orchesterdirigieren.

Ab April 2003 folgte ein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" in Berlin bei Prof. Christian Ehwald. Im Jahr 2004 wurde Itay Dvori in das Förderprogramm "Dirigentenforum" des Deutschen Musikrates aufgenommen und er nahm an Meisterkursen u.a. bei Zubin Mehta, Prof. Collin Metters, Roland Seiffarth und Reinhard Goebel teil.

Während seines Studiums hatte Dvori die musikalische Leitung bei einer Reihe von Operprojekten, u.a. mit Stücken von Claudio Monteverdi, Maurizio Kagel und Detlev Glanert im Rahmen einer Kooperation zwischen der Komischen Oper Berlin und den Berliner Kunsthochschulen. Er dirigierte Konzerte u.a. mit den Brandenburger Symphonikern, dem Neuen Sinfonieorchester Berlin und der Musikalischen Komödie Leipzig. Sommer 2006 folgte eine Zusammenarbeit als Arrangeur mit dem Deutschland Radio und dem "Berliner Ensemble" für Brechts "Lehrstück".

Ab dem Wintersemester 2007/08 nahm Dvori ein künstlerisch weiterbildendes Studium an der Hochschule für Musik "Hans Eisler" Berlin auf. Dieses Programm schloss er im Mai 2008 mit Dirigaten von Giacomo Puccinis "Gianni Schicchi"ab.

Seit September 2008 ist Itay Dvori 2. Kapellmeister und Korrepetitor am Theater Lüneburg. Dort dirigierte er bisher u.a. Georg Friedrich Händels "Alcina", Emmerich Kalmans "Gräfin Mariza", Ludwig Minkus "Don Quixote" und Kurt Weils "Happy End". Im Februar 2010 folgt die musikalische Leitung des Ballets "Manon" mit Musik von Jules Messenet.

Seit dem Wintersemester 2009/10 ist Itay Dvori Dirigent des Freien StudentenOrchesters Rostock.

Itay Dvori beim Theater Lüneburg


 

Peter Vierneisel

Peter Vierneisel Der 1974 in Mannheim geborene Peter Vierneisel absolvierte sein Studium der Schulmusik, Germanistik und Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, sowie sein Kapellmeisterstudium an der Musikhochschule Maastricht / Holland.

Er dirigierte viele bedeutende Ensembles im deutschen Orchesterbereich. So arbeitete er unter anderem mit der Mannheimer Bläserphilharmonie, dem Rundfunkblasorchester Leipzig, dem Tübinger Saxophonensemble und der Brass Band Mannheim. über zehn Jahre stand er der Rheinhessischen Bläserphilharmonie als Chefdirigent vor.

Zurzeit ist Peter Vierneisel Orchesterleiter des Landespolizeiorchesters Brandenburg. Darüber hinaus leitet er als Chefdirigent das Landesjugendblasorchester.

Einen Schwerpunkt neben seiner künstlerischen Tätigkeit bildet die Ausbildung von Dirigentinnen und Dirigenten. Als Lehrbeauftragter im Fach Orchesterleitung am Institut für Musik und Musikpädagogik der Universität Potsdam sowie in zahlreichen Kursen gibt er sein Wissen angehenden Dirigentinnen und Dirigenten weiter.

Zudem ist er ein gefragter Gastdirigent, Referent und Juror zahlreicher Veranstaltungen im deutschen Orchesterbereich.

Von 2004 bis 2006 war er Künstlerischer Leiter der Instrumental- und Orchesterakademie "Mannheim Wind Academy". Seit 2005 steht er als Künstlerischer Leiter dem Musiktheater "Potsdamer Tage der Neuen Musik für Kinder" vor.

Im Januar 2006 erhielt Peter Vierneisel hohe Anerkennung für sein musikalisches Wirken. Er wurde mit der Mannheimer Bläserphilharmonie beim Orchesterwettbewerb "Internationalen Musikfestival Prag 2006" mit fünf 1. Preisen unter anderem in den Kategorien Bester Dirigent, Beste Interpretation und Gesamtsieg ausgezeichnet.

Peter Vierneisel ist Präsidiumsmitglied des Landesmusikrates Brandenburg (Bereich Berufsensembles und instrumentales Amateurschaffen) und der WASBE - World Association for Symphonic Bands and Ensembles, Sektion Deutschland e.V.

Internetseite von Peter Vierneisel


 

Matthias Lorenz

Matthias Lorenz Matthias Lorenz, 1976 in Berlin geboren, wuchs in einem hochmusikalischen Umfeld auf und bekam frühzeitig durch seinen Vater, den Opernsänger Siegfried Lorenz, ihn auf seinen Konzertreisen und Gastspielen begleitend, eine deutliche musikalische Prägung.

Er erhielt bereits im Alter von 5 Jahren Geigenunterricht in der Klasse von Doris Müller an der Musikschule Berlin - Köpenick.

Nach erstem Klavier- und Kompositionsunterricht bei Caspar René Hirschfeld leitete er mit sechzehn Jahren erstmalig ein Orchesterkonzert mit dem Sinfonieorchester der Berliner "Händel-Schule", es folgten zahlreiche Konzerte wie auch die Leitung eines Opernprojektes seiner Schule mit Albert Lortzings Einakter "Die Opernprobe", welches im Februar 1994 in der "Hanns Eisler" Hochschule Berlin zu drei erfolgreichen Aufführungen kam.

Seit Oktober 1996 studiert Matthias Lorenz in der Klasse von Prof.Christfried Göckeritz an der HMT Rostock Orchesterdirigieren und Violine bei Ralph Zettl. Während des Studiums entwickelte sich eine rege Zusammenarbeit mit den Studenten der Kompositionsklasse von Frau Prof. Adriana Hölzski, die einige Uraufführungen zur Folge hatte.

Im Sommer 1998 assistiere er beim "6. Internationalen Opernfestival zu Schloss Hundisburg". Von 2000 bis 2002 hospitierte er bei Lothar Zagrosek an der Stuttgarter Oper sowie bei Sir Roger Norrington (SWR Sinfonieorchester). Im August 2003 übernahm Matthias Lorenz die Leitung des Jugendorchesters des Konservatoriums Schwerin, aus dem er innerhalb weniger Monate das heute bestehende Jugendsinfonieorchester Schwerin formierte.

Matthias Lorenz gastierte bereits mit verschiedenen Ensembles in Rostock, Leipzig, Wismar, Würzburg, Kassel, auf der Insel Sylt, in Helsinki/Finnland sowie in Tallinn und Pärnu/Estland. Neben dem Dirigieren widmet er sich als Geiger intensiv der Kammermusik.